Komplexität in kooperativen Verkehrssituationen: Ereignisdiskrete Modellierung in der automatischen Fahrzeugführung

  • Ansprechperson:

    Hannes Weinreuter

  • Förderung:

    Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

  • Projektbeteiligte:

    Institut für Arbeitswissenschaft und Betriebsorganisation (IFAB, KIT)

Motivation

Die meisten Verkehrssituationen auf deutschen Straßen, insbesondere im Stadtverkehr, sind durch die StVO geregelt. In Situationen, die nicht klar geregelt sind, wie zum Beispiel dem Bewältigen von gleichrangigen Kreuzungen oder Engstellen, werden häufig implizite Kommunikationssignale zur Verständigung genutzt. Ziel des Projektes ist es, die Kooperation von automatisch agierenden Fahrzeugen mit anderen nicht-automatischen Verkehrsteilnehmern zu gewährleisten. Dafür werden in diesem Projekt zunächst die Verhaltensweisen menschlicher Fahrer in solchen Situationen beobachtet um darauf aufbauend Modelle zur Verhaltensentscheidung automatischer Fahrzeuge abzuleiten. Das Projekt wird im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 1835 „Kooperativ Interagierende Automobile“ durchgeführt.

Beispielvideo mit diversen Kooperationssituationen