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Informationsfusion

Informationsfusion
Typ: Vorlesung
Lehrstuhl: Institut für Industrielle Informationstechnik (IIIT)
Semester: Wintersemester
Ort:

Nachrichtentechnik-Hörsaal (NTI), Geb. 30.10

Zeit:

dienstags, 09:45 - 11:15, wöchentlich

Beginn: 15.10.2019
Dozent:

Prof. Michael Heizmann

SWS: 3 (inkl. Übung)
ECTS: 4 (inkl. Übung)
LVNr.: 23139

Aktuelles

Die Ergebnisse der schriftlichen Klausur am Freitag, 14.02.2020, wurden in den Prüfungssystemen (CAS oder Qispos) veröffentlicht. Prüflinge, die sich mit Zettel angemeldet haben, wurden per E-Mail benachrichtigt. Ein Aushang der Prüfungsergebnisse erfolgt nicht.

Die Einsicht zur Prüfung wird möglich sein, sobald dies nach den Maßnahmen gegen Corona wieder erlaubt ist. Wir werden den Einsichttermin auf dieser Seite mitteilen, aber nach momentaner Lage sicher nicht vor dem 20.04.20.

Materialien zur Vorlesung

Die Materialien zur Vorlesung werden ab Beginn der Vorlesung in ILIAS bereitgestellt:

Magazin -> Organisationseinheiten -> Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik -> WS 19/20 -> Informationsfusion WS 19/20

Die Zugangsdaten erhalten Sie in der Vorlesung.

Inhalte der Vorlesung

Bei zahlreichen Aufgaben der Informationsgewinnung ist es nicht möglich, die interessierenden Eigenschaften einer Szene bzw. eines Prozesses vollständig und robust mit einem einzigen Sensor bzw. einer einzigen Informationsquelle zu erfassen. In solchen Fällen besteht eine Lösungsmöglichkeit darin, mehrere Sensoren einzusetzen, die unterschiedliche Aspekte der Szene erfassen. Die Verwendung heterogener Sensoren mit unterschiedlichen Sensorprinzipien erlaubt dabei die Auswertung mehrerer physikalischer Eigenschaften der Szene. Darüber hinaus kann auch nicht-sensorische Information (z. B. in Form von a-priori-Wissen oder physikalischen Modellen) verfügbar sein, die bei der Bestimmung interessierender Szeneeigenschaften zu berücksichtigen ist.

Diese Vorlesung führt in Konzepte, Architekturen und Verfahren der Informationsfusion ein. Mathematische Konzepte zur Verknüpfung von Sensordaten und Informationen aus unterschiedlichen Quellen werden dargestellt.

Die Inhalte umfassen im Einzelnen:

  • Voraussetzungen der Fusionierbarkeit
  • Spezifikation von unsicherheitsbehafteter Information
  • Vorverarbeitung zur Informationsfusion, Registrierung
  • Fusionsarchitekturen
  • Probabilistische Methoden: Bayes’sche Fusion, Kalman-Filter, Tracking
  • Formulierung von Fusionsaufgaben mittels Energiefunktionalen
  • Dempster-Shafer-Theorie
  • Fuzzy-Fusion
  • Neuronale Netze

Informationen zur Prüfung

Die Prüfung nach dem Sommersemester 2020 wird nach momentaner Planung am 01.09.20 stattfinden. Es ist allerdings noch nicht klar, ob und wie die geplanten Klausuren stattfinden können (u. a. wegen evtl. geltender Abstandsvorschriften). Der genannte Termin kann daher momentan nicht garantiert werden. Bitte erkundigen Sie sich immer wieder auf dieser Seite, ob der Termin stattfindet oder nicht.

Die Erfolgskontrolle erfolgt in Form einer schriftlichen Prüfung im Umfang von 90 Minuten nach § 4 Abs. 2 Nr. 1 SPO Master 2015/2018. Bei weniger als 20 Prüflingen kann alternativ eine mündliche Prüfung im Umfang von ca. 20 Minuten nach § 4 Abs. 2 Nr. 2 SPO Master 2015/2018 stattfinden. Die Modulnote ist die Note der schriftlichen bzw. mündlichen Prüfung.

Es sind folgende Hilfsmittel zugelassen:

  • Blauer oder schwarzer, dokumentenechter Stift
  • Lineal und Zirkel
  • Taschenrechner (nicht programmierbar und ohne grafische Anzeige)
  • Folien der Vorlesung (gebunden, keine losen Blätter) mit einzelnen handschriftlichen Notizen zum Inhalt der Folien

Nicht zugelassen sind alle anderen Hilfsmittel, insbesondere:

  • Ausgedruckte oder handschriftlich übertragene Übungs- oder Prüfungsaufgaben oder deren Lösungen
  • Bücher und Formelsammlungen, auch keine handschriftlichen Formelsammlungen auf den Folien der Vorlesung
  • Elektronische Hilfsmittel (außer einem o. g. Taschenrechner)
  • Lose Blätter

Bewertungen der Veranstaltung

Weitere Informationen

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr.-Ing. M. Heizmann.